Die angekündigte Reform in Sachen „Führerschein“….
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….. sorgt in einer komplette Branche für ungläubiges Staunen, für Verunsicherung bei Schülern und auch deren Eltern.
„Der Führerschein soll billiger werden“ ist eine schnell mal in den Raum gestellte Phrase, welche den Menschen suggeriert, dass das bisherige System zu teuer war, beinahe schon Formen der Abzocke annahm. Dem ist mit Nichten so.
In den bisherigen Entwürfen der Reform wird davon gesprochen, dass man den Führerschein günstiger bekommt, wenn man nicht mehr in Präsenz im Theorieunterricht anwesend sein muss, es schlicht reicht, per App Wissen zu erlangen. Für uns allerdings stellt es einen riesigen unterschied dar, ob man Dinge versteht, anwenden und umsetzen kann, oder per App Antworten auswendig lernt.
Darum werden wir auch künftig Theorieunterricht, wenn auch in einer anderen, reformierten Form durchführen.
Weiter möchte die Politik durch die Einführung einer Laienausbildung dafür sorgen, dass die Anzahl der Fahrstunden reduziert werden kann und vergleicht hier die positiven Erfahrungen des begleiteten Fahrens mit 17 und des dort stattfindenden Aufbaus von Vertrauen zwischen Eltern und Kindern mit der Idee, Fahrschüler nach sechs Fahrstunden in einer Fahrschule im elterlichen Fahrzeug in Begleitung dieser in den realen Straßenverkehr zu schicken.Der Unterschied hier:
Ein Schüler, welcher BF17 gemacht hat, darf NACH einer kompletten Ausbildung unter Anleitung eines ausgebildeten Profis UND bestandener Prüfung in Begleitung (z.B. der Eltern) ein Fahrzeug im Verkehr bewegen.
Was noch völlig unklar ist, sind die Haftungsfragen um Unfall Fall und der Gedanke in wie weit die KFZ-Versicherungen hier ihre Beiträge anpassen werden müssen. Wir sprechen also unter Umständen nicht von einer Kostenreduzierung des Führerscheins, sondern allenthalben über eine Kostenverschiebung.
Interessant wäre dann noch die Idee, dass nach einer gewissen Anzahl an Kilometern im privaten Fahrzeug der Fahrlehrer zu einer „Überprüfungsfahrt“ ins Fahrzeug hinzugezogen werden soll, also gezwungenermaßen in ein Fahrzeug ohne zusätzlichen Umbauten, wie beispielsweise einer Bremse auf der rechten Seite. Stichworte: Haftung, Berufsgenossenschaft….
Gut gemeint ist selten gut gemacht und über all die anderen Dinge, welche an dieser „Reform“ nicht schlüssig sind, wird noch zu sprechen sein. Gerne auch mit Ihnen/Euch liebe Kunden.
Deshalb sind wir, sobald deutlicher wird, was da alles kommt, jederzeit erreichbar. Parallel planen wir auch einen „Elternabend“.
Reformen? Unbedingt! Aber gerne anders…..
(Bild KI generiert)